
"Es gelingt nur,
wenn ich möglich mache,
es geschehen zu lassen."
Anonym
Vertrauen in Veränderungsprozessen
Menschen in Veränderungssituationen werden häufig ungeduldig, versuchen
Resultate abzuzwingen oder resignieren. Sie haben nicht das Vertrauen,
dass die "Pflanze" wachsen wird, wenn sie ihr Wasser geben. Stattdessen
zerren sie daran und zerstören sie damit.
"Vertrauen, 'anzukommen'" bedeutet, das Vertrauen zu entwickeln, dass
es möglich ist, in positive neue Situationen zu gelangen, auch wenn
noch nicht klar ist, wann, wo und wie man "ankommt". Man kann lernen,
dieses Vertrauen zu entwickeln. Dies beinhaltet:
- Wissen, wie Vertrauen entsteht: Vertrauen entsteht in einem
nicht endenden Kreis von Offenheit, Wahrnehmung, Handeln und Erfahrung.
- Den "Vertrauenskreis" verstehen: Offenheit ist die Basis,
auf der Vertrauen entstehen kann; wenn ich offen bin, erfahre ich, dass
es immer wieder Ideen, Möglichkeiten und Lösungen gibt. Dies
beeinflusst meine Wahrnehmung; ich werde meine Aufmerksamkeit verstärkt
darauf richten, was hilfreich ist und vorwärts führt. So kann ich
effektiv handeln. Damit lege ich den Boden für positive Erfahrungen und
Resultate. Diese stärken Vertrauen. Dadurch kann ich noch offener sein,
noch mutiger handeln usw.
- Vertrauen aktiv Raum geben: Wie kann ich mich heute darin üben, offen zu bleiben, auf förderliche Weise wahrzunehmen, mutig Schritte zu wagen, positive Erfahrungen wahrzunehmen und damit Vertrauen ermöglichen?
Im Kern geht es darum, aktiv zu sein ohne Resultate abzwingen zu wollen und so Vertrauen ins Gelingen aufzubauen. Dies ermöglicht, gelöster und flotter voranzukommen.
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© Dr. Sibylle
Tobler,
Begleitung in Veränderung
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